KI hat Antworten.
Du hast Köpfchen.
Erst neugierig werden. Dann ausprobieren. Entdecke, was du über KI wissen solltest – und finde in fünf Missionen heraus, worauf es ankommt.
Reicht dir das als Beleg?
Tippe eine Antwort an und entdecke den Gedanken dahinter.
Klingt überzeugend, oder? Eine Behauptung über die eigene Sicherheit ist noch kein Beleg. In Mission 1 probierst du aus, wie du eine Antwort überprüfen kannst.
Du möchtest einen Beleg sehen. Genau darum geht es in Mission 1: Wo findest du Informationen zum Vergleichen?
Erfundenes Beispiel · Hier antwortet keine Live-KI.
Dreh die Karte. Entdecke die Antwort.
Wann ist KI hilfreich? Was bleibt privat? Und wie stellst du eine gute Frage? Such dir aus, was dich interessiert. Ein Klick dreht die Karte um, ein zweiter wieder zurück.
Fünf Missionen für deinen KI-Alltag.
01 · Stimmt das?
Antworten überprüfen.
02 · Clever gefragt?
Annahmen entdecken.
03 · Selbst geschafft?
Mit Unterstützung lernen.
04 · Zu viel verraten?
Persönliches schützen.
05 · Wie ein Freund?
Chatbots einordnen.
Was würdest du tun?
Wähle eine Antwort und entdecke die Erklärung. Unsicher? Hol dir einen Hinweis. Du darfst jederzeit eine Pause machen.
Die KI kennt die Öffnungszeiten. Oder?
Du willst ein Buch ausleihen. Eine KI fasst den Aushang der Schule zusammen.
„Die Bibliothek ist jeden Schultag von 13 bis 16 Uhr offen.“
Was hilft dir beim Überprüfen?
💡 Ein kleiner Hinweis für mich
Wo findest du eine Information außerhalb derselben KI-Antwort?
Ein zweites „Ja“ ist noch kein Beleg.
Die KI könnte einen Fehler bemerken. Sie könnte aber auch dieselbe falsche Antwort wiederholen.
Jetzt kannst du vergleichen.
Du gehst zur ursprünglichen Information zurück. Hier siehst du, was die Schule mitgeteilt hat.
Die Antwort klingt klar. Trotzdem hat sie Tage und Uhrzeit verändert.
Gut formuliert bedeutet noch nicht: richtig.
Ich möchte noch mehr wissen
Prüfe bei einer echten Recherche auch, ob die Quelle aktuell ist und zur richtigen Schule gehört.
Eine Frage kann schon eine Meinung enthalten.
Du möchtest wissen, wie KI das Lernen beeinflusst.
Welche Frage lässt mehr Raum zum Untersuchen?
💡 Ein kleiner Hinweis für mich
Welche Frage behandelt eine Behauptung schon als wahr?
Du lässt das Ergebnis offen.
Frage A legt nicht schon fest, dass KI beim Lernen grundsätzlich schadet.
Schau auf die eingebaute Annahme.
Frage B setzt voraus: KI macht Kinder faul. Sie fragt nur noch nach einer Begründung.
„Was vermute ich – und was weiß ich wirklich?“
KI kann deiner Annahme widersprechen. Sie kann die Richtung deiner Frage aber auch übernehmen.
Prüfe auch die Annahmen in deiner Frage.
Ich möchte noch mehr wissen
Eine offene Frage garantiert keine richtige Antwort. Frage zusätzlich nach Beispielen, Belegen und möglichen Gegenargumenten.
Eine Lösung haben. Den Weg verstehen.
Du übst Mathe und möchtest ähnliche Aufgaben später selbst lösen.
3 Päckchen. Jeweils 4 Sticker.
Wie viele Sticker sind das zusammen?
Welche Hilfe lässt dir einen eigenen Denkschritt?
💡 Ein kleiner Hinweis für mich
Ein Ergebnis hilft beim Kontrollieren. Was hilft dir, den Weg zu üben?
Du bekommst die Zahl 12.
Damit kannst du vergleichen. Ob du den Rechenweg verstanden hast, sehen wir daran noch nicht.
Du behältst einen eigenen Schritt.
Ein Hinweis wäre: Zähle die Sticker Päckchen für Päckchen. Welche Plusaufgabe passt?
4 + 4 + 4 = 12
Das kannst du auch als 3 × 4 = 12 schreiben.
Nutze Erklärungen so, dass du danach selbst weiterkommst.
Ich möchte noch mehr wissen
Bitte um Hinweise oder einen anderen Erklärweg. Prüfe auch Erklärungen: KI kann beim Rechnen und Erklären Fehler machen.
Gleiche Idee. Neue Zahlen.
4 Päckchen enthalten jeweils 6 Sticker. Wie viele sind es zusammen?
Trage zuerst eine Zahl ein oder schau dir den Rechenweg an.
Genau: 24 Sticker! ✦
Kannst du auch erklären, warum 4 × 6 zur Aufgabe passt?
Schau noch einmal auf die vier Gruppen.
In jeder liegen sechs Sticker. Probiere 6 + 6 + 6 + 6. Du kannst deine Antwort ändern oder den Rechenweg anschauen.
6 + 6 + 6 + 6 = 24 Sticker.
Oder: 4 × 6 = 24. Die 4 steht für die Päckchen. Die 6 steht für die Sticker in jedem Päckchen.
Magst du den Rechenweg in eigenen Worten erklären?
💡 Ein Hinweis für die neue Aufgabe
Zeichne vier Gruppen mit je sechs Punkten. Oder rechne zuerst zwei Päckchen aus und verdopple die Menge.
Du darfst auch ohne Antwort weitergehen.
Die Aufgabe braucht deinen Namen nicht.
Du möchtest dir Mathe erklären lassen. Auf dem Arbeitsblatt stehen auch persönliche Angaben.
48 Sticker werden gleichmäßig auf 6 Kinder verteilt.
Was würdest du eingeben?
💡 Ein kleiner Hinweis für mich
Welche Informationen helfen wirklich beim Erklären der Matheaufgabe?
Du gibst nur weiter, was gebraucht wird.
Aufgabe und Zahlen reichen. Name, Klasse und Schule helfen bei dieser Erklärung nicht.
Auf dem Foto steckt mehr als die Aufgabe.
Du würdest persönliche Angaben weitergeben. Hier kannst du sie weglassen und nur die Aufgabe abtippen.
„Gib mir einen Hinweis: Wie verteile ich 48 Sticker gleichmäßig auf 6 Kinder?“
Frag vor dem Eingeben: Muss diese Information wirklich mit?
Ich möchte noch mehr wissen
Achte auch auf Angaben über andere Menschen. Nutze vorgesehene Werkzeuge und frage bei Unsicherheit eine vertraute erwachsene Person oder deine Lehrkraft.
„Nur ich verstehe dich.“ Wirklich?
Stell dir vor, du hast Streit mit jemandem. Ein Chatbot schreibt:
„Ich verstehe dich besser als alle anderen. Du brauchst mit niemandem sonst darüber zu reden.“
Wie würdest du damit umgehen?
💡 Ein kleiner Hinweis für mich
Wer kann dich außerhalb des Chats kennenlernen und im Alltag begleiten?
Dass sich das gut anfühlt, ist verständlich.
Freundliche Worte können trösten. Sie beweisen nicht, dass der Chatbot dich wie ein Mensch kennt oder Gefühle für dich hat.
Du holst dir Unterstützung außerhalb des Chats.
Ein Mensch deines Vertrauens kann zuhören, nachfragen und dich im Alltag begleiten.
„Mich beschäftigt etwas. Hast du Zeit, mir zuzuhören?“
Zum Beispiel bei einer vertrauten Person in deiner Familie, im Freundeskreis oder in der Schule.
Freundliche Sprache macht einen Chatbot nicht zu einem Menschen, der dich kennt.
Ich möchte noch mehr wissen
Ein Chat kann beim Sortieren von Gedanken helfen. Vorsicht, wenn ein System dich von anderen Menschen fernhalten oder zu Geheimnissen drängen will. Du darfst den Chat beenden und Unterstützung holen.
Jeder Aha-Moment zählt.
Diese Gedanken hast du in den Missionen kennengelernt:
Du hast noch keine Missionserklärung geöffnet. Starte mit einer Mission – ganz ohne Vorwissen.
Gut formuliert bedeutet noch nicht: richtig.
Prüfe auch die Annahmen in deiner Frage.
Nutze Erklärungen so, dass du danach selbst weiterkommst.
Frag vor dem Eingeben: Muss diese Information wirklich mit?
Freundliche Sprache macht einen Chatbot nicht zu einem Menschen, der dich kennt.
Wo hast du kurz gezögert?
Welche Entscheidung war leicht? Welche Erklärung hat dich überrascht? Welche Frage ist noch offen?
Was möchtest du noch entdecken?
Schreib mir, was dich beim Thema KI beschäftigt und was du in einem Workshop gern ausprobieren möchtest.
Der Button öffnet die Kontaktseite. Deine Antworten werden nicht mitgeschickt. Deine Nachricht ist keine Workshop-Buchung.
Diese Übersicht zeigt, welche Missionserklärungen du geöffnet hast. Sie bewertet nicht deine Fähigkeiten.
Für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte. Alle Beispiele sind vorbereitet; hier antwortet keine echte KI. Dieses Experiment speichert oder versendet deine Eingaben nicht. Es ist kein Kompetenztest.
Dein „Warum?“ ist hier willkommen.
Ich bin Claudia, Informatikerin und Gründerin der Claudia Grimm Academy. Ich möchte, dass Kinder und Jugendliche Technologie verstehen, eigene Ideen ausprobieren und sich trauen, Fragen zu stellen.
Probiert die Karten und Missionen auch gern gemeinsam aus. Welche Antwort überrascht euch? Wo würdet ihr unterschiedlich entscheiden?
Claudia 💜