Ich glaube nicht, dass Kinder mehr lernen müssen. Ich glaube, sie müssen verstehen können.

Ich bin Informatikerin, Gründerin der Claudia Grimm Academy und arbeite seit meinem 16. Lebensjahr mit Kindern und Jugendlichen. Was mich dabei bis heute antreibt, ist eigentlich ganz einfach:

Dieser eine Moment, in dem aus „Ich verstehe das nicht“ plötzlich „Ahhh – jetzt hab ich’s!“ wird.

Seit der Gründung der Claudia Grimm Academy im Jahr 2022 habe ich mehr als 2.400 Kinder und Jugendliche beim Programmieren und beim Aufbau digitaler Kompetenzen begleitet. Lange dachte ich deshalb, Programmieren sei der Kern meiner Arbeit. Heute weiß ich: Das war nur ein Teil davon.

Was mich wirklich begeistert, ist nicht eine bestimmte Programmiersprache, ein bestimmtes Schulfach oder eine bestimmte Technologie. Es ist die Herausforderung, etwas, das zunächst kompliziert erscheint, so zu erklären, dass ein junger Mensch plötzlich einen Zugang dazu findet. Denn in all den Jahren habe ich immer wieder etwas erlebt:

Oft fehlt Kindern nicht die Fähigkeit. Ihnen fehlt ein Zugang, der zu ihnen passt.

Wenn ein Kind etwas nicht versteht, hilft es nicht zwangsläufig, dieselbe Erklärung noch dreimal zu wiederholen oder das nächste Arbeitsblatt hervorzuholen. Manchmal braucht es andere Worte.
Ein Beispiel aus dem Alltag.
Ein Bild.
Etwas zum Ausprobieren.
Eine andere Perspektive.
Oder einfach jemanden, der so lange mitdenkt, bis der Knoten platzt. Genau dort setzt meine Arbeit heute an.

Nicht mehr Stoff. Sondern mehr Verstehen.

Mit der Claudia Grimm Academy möchte ich Kindern und Jugendlichen dabei helfen, schwierige Themen verständlich zu machen und ihren eigenen Zugang zum Lernen zu finden.

Das kann Schulstoff sein. Es kann Programmieren sein. Es kann um KI und unsere digitale Welt gehen. Das Thema kann wechseln.

Das Ziel bleibt dasselbe: Verstehen.

Dabei möchte ich Kindern nicht einfach Antworten liefern. Ich möchte ihnen helfen, Zusammenhänge zu erkennen, Fragen zu stellen, selbst auszuprobieren und zu merken:

„Hey, vielleicht kann ich das ja doch.“

Denn genau dort passiert für mich etwas viel Größeres als Lernen. Es entsteht Selbstvertrauen.

Warum mir das so wichtig ist

Ich habe die Academy ursprünglich gegründet, weil ich jungen Menschen den Zugang zur Programmierung ermöglichen wollte. Besonders wichtig war mir dabei immer, dass Herkunft, Bildungsstand der Eltern oder bisherige Erfahrungen nicht darüber entscheiden sollten, ob ein Kind sich an Technologie herantraut. Dieser Gedanke ist geblieben. Nur mein Blick darauf ist heute größer geworden.

Ich möchte Bildung zugänglicher machen. Komplexität reduzieren. Neugier wecken. Und jungen Menschen zeigen, dass sie mehr verstehen können, als sie sich manchmal selbst zutrauen.

Programmieren gehört weiterhin dazu. Digitale Bildung und KI gehören dazu. Aber sie definieren nicht mehr allein, was die Claudia Grimm Academy ist. Im Mittelpunkt steht der junge Mensch vor mir.

Und die Frage:

„Wie muss ich es erklären, damit es für DICH Sinn ergibt?“

Dafür gibt es die Claudia Grimm Academy. Für kleine Schritte. Für große Aha-Momente. Und für das wunderbare Gefühl: „Jetzt hab ich’s!“