Was ist ein*e Programmierer*in?

Der erste entscheidende Unterschied ist:

  • ProgrammiererInnen müssen nicht Informatik studiert haben.

Während Informatik ein an Universitäten gelehrtes Fach ist, könnte sich jede*r mit einem Laptop hinsetzen, anfangen zu programmieren und sich als Programmierer*in bezeichnen. Informatiker*innen können durch ihre universitäre Ausbildung als Wissenschaftler tätig sein.

Programmierer*innen sind diejenigen, die sich mit individuellen und nicht übergeordneten Problemen im digitalen Bereich befassen. Dabei kann es um die Erstellung einer Website nach den üblichen Mustern oder die Entwicklung eines Programms/einer App gehen.

Selbstverständlich befinden sich unter den Programmierer*innen Menschen, die innovative Ideen haben und Projekte bearbeiten, die es in der Form noch nie gab.

Denn Programmierer*innen sind die Spezialisten in einer Programmiersprache (also quasi die Handwerker), die die Ideen umsetzen.

Was ist ein*e Informatiker*in?

Informatiker*innen lernen während des Studiums nicht nur die mathematischen und theoretischen Grundlagen, sondern befassen sich ebenso mit der Berechnung komplexer Probleme der Informationswissenschaften.

Dafür nutzen sie zwar Computer, doch diese dienen ebenso wie in anderen Wissenschaften hauptsächlich als Mittel bzw. Werkzeug und nicht als Gegenstand der Untersuchungen.

Die Informatiker*innen befassen sich mit den übergeordneten Problematiken, deren Lösung die Arbeit aller Programmierer*innen verändern/beeinflussen, würde.

Man kann den Unterschied zwischen Informatiker*innen und Progammierer*innen ganz grob mit Architekten und ausführenden Handwerkern vergleichen.

Informatiker*innen entwerfen und entwickeln grundlegende Arbeitsweisen und das “Haus der Informationstechnologien”.

Wichtig in beiden Fällen ist, schon relativ früh damit anzufangen, Schüler*innen dafür zu sensibilisieren welche Berufe es gibt, welche Möglichkeiten die IT bietet und vor allem mit ihnen – aber auch mit den Großen unter uns – herauszufinden wo die eigenen Stärken und das Herzblut, liegen.

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