Dieses Jahr fand am 25.04.2024 der Girls‘ Day statt. 6 Wochen vor dem Termin habe ich eine Aktion angemeldet „Die Programmierwelt leicht Scratch erkunden“.

Worüber ich mich sehr gefreut hatte, waren die vielen Anmeldungen schon nach der kurzen Zeit. Ursprünglich habe ich 18 Plätze angeboten, da ich die Mädchen in Gruppen stecke damit sie „ungestört“ arbeiten können und bei den Kursen, die ich anbiete, ist die Teilnehmerinnenzahl auf max. 12 gesetzt, deshalb war ich mit der Zahl 18 schon sehr optimistisch.

Doch schnell waren die Plätze weg, so habe ich eine Entscheidung getroffen (vielleicht die spontanste die ich je getroffen habe) und erhöhte die Anzahl der Teilnehmerinnen auf 28!

Auch hier war ich 5 Wochen vor dem Girls‘ Day ausgebucht.

So weit so gut und wie gesagt ich habe mich so mega gefreut, war dankbar, doch dann überkam mich ein wenig Bauchweh und Übelkeit, nein nein nicht wegen der Anzahl, aber eine Sache habe ich nicht bedacht:

Die große Baustelle zuhause, so gingen mir 10000 Fragen durch den Kopf:

  • werden sie rechtzeitig fertig?
  • wo gehe ich alternativ hin?
  • kann ich zu meiner Mutter?

Denn eines war klar, ich brauchte Ruhe, damit ich vor allem den Faden nicht verliere, da ich dank meiner Multiple Sklerose und mit dem aktuellen Schub naja Geräuschempfindlich bin!

So näherte sich der große Tag immer schneller und das Schlachtfeld zuhause wurde immer schlimmer.

Natürlich versuchte ich positiv zu bleiben, denn jede „Krise“ geht mal vorbei, nur spürte ich, dass in mir alles zusammenbricht.

Mir ging es physisch schlechter und langsam auch psychisch. Das beunruhigte mich.
Dann war der große Tag schon fast da und ich wusste: „Claudia du musst dich irgendwo einquartieren, deine Mutter ist zuhause braucht Ruhe und bei dir daheim ist das Schlachtfeld noch nicht aufgeräumt!“

Doch wo gehe ich hin, fragte ich mich?!

So habe ich Google aufgemacht und suchte nach CoWorking Spaces mit Möglichkeit auf einen ruhigen Ort.

Schlussendlich fand ich im Grünhof in der Lokhalle ein Plätzchen und konnte so mein großer Tag mit 28 großartigen Mädchen verbringen. Es war ein Nervenkrieg für mich, dabei stets positiv zu bleiben war nicht nur hart, sondern kurzfristig aussichtslos.

Am Ende des Tages war ich sehr sehr glücklich, erleichtert und dankbar.

Somit auch hier ein großes Dankschön an alle Mädchen die dabei waren und den Girls‘ Day 2024 so großartig gemacht haben, denn nichts steht über geballte Mädchenpower.

Leave A Comment