Claudia Grimm: Hallo zusammen! Herzlich willkommen bei der 19ten Podcastfolge von Virale Gedankenkraft heute habe ich die liebe Julia von Hacker School bei mir. Hallo liebe Julia,

Dr. Julia Freudenberg: Hallo liebe Claudia, ich freue mich riesig.

Claudia Grimm: Ich freue mich auch. Vielen, vielen Dank, dass du Zeit gefunden hast. Ich habe dich eingeladen, weil ich gerne mehr über dich und Hacker School erfahren möchte, bzw. die Zuhörer sicher auch. Leg los liebe Julia, erzähl uns, wer bist du?

Dr. Julia Freudenberg: Hallo liebe Claudia, ich freue mich riesig, dass wir jetzt auch mal offiziell schnacken können. Großartig! Das finde ich toll. Du weißt ja, ich erzähle furchtbar gerne von der Hacker School und es waren ja auch ganz spannende Wochen jetzt gerade. Wir sehen, dass die Begeisterung für digitale Bildung auf jeden Fall bei den jungen Menschen eingeschlagen hat und dass wir mit dieser Idee, zwei ITler und 10 Kids zusammen, ein Wochenende geilen Scheiß machen lassen, so gut einschlägt.

Ich bin auch so froh, dass du mit dabei bist, weil wir dankenswerterweise dadurch richtig tolle Kurse anbieten können. Wir sehen einfach wir haben im Moment 5 Leute auf der Warteliste für jeden einzelnen Platz, den wir anbieten können. Da freue ich mich unheimlich, dass ich vielleicht auch durch die Zuhörer von deinem Podcast noch mehr Unternehmen begeistern kann.

Claudia Grimm: Schön, dann erzähl unseren Zuhörern kurz mal von den Anfängen. Wie entstand Hackers School? Wer bist du?

Dr. Julia Freudenberg: Die Hacker School? Die gibt es tatsächlich schon, ich sage mal vor meiner Zeit, ich werde häufig als Gründerin der Hacker School aufgeführt. Rein technisch gesehen ist das aber gar nicht richtig. Die Hacker School gibt es schon seit 2014 und ist von drei richtig tollen Jungs gegründet worden. Sie hatten einfach gesehen, sie wollten Auszubildende einstellen, für den Fachinformatiker Anwendungsentwicklung und hatten junge Menschen, die sich zwar beworben haben, aber gar nicht wussten, was Programmieren ist. Deren Idee war dann einfach zu sagen “man probier’s doch halt einfach mal aus”.

Wie viele würden sich dann dafür bewerben, wenn sie wüssten, was es ist? Und das war die Geburtsstunde der Hacker School. Ich hatte dann 2017 das Glück, dass als Geschäftsführerin übernehmen zu können. Von da an habe ich mich ja doch mit meiner ganzen Energie, diesem wunderbaren Projekt verschrieben. Einfach weil ich sehe, was es mit den Kindern macht, wenn sie mit so großartigen Menschen gemeinsam programmieren können, die ihre Freizeit herschenken, um einfach den Kids zu helfen, neue Welten zu entdecken. Ja, und ich war vorher 20 Jahre lang in der Wirtschaft, habe sehr viel Erfahrung sammeln können und ich muss sagen, dass mir das schon wirklich sehr hilft.

Auch die Hacker School wirklich groß zu machen, weil man ja doch einfach in 20 Jahren ein bisschen lernt. Wie spricht man Leute an, wie findet man auch im Gespräch mit den unterstützenden Unternehmen und die richtigen ITler? Wie findet man da den gegenseitigen Nutzen, so dass man wirklich eine win win Situation nicht nur für die Kids, nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für die ganze Gesellschaft schaffen kann?

Claudia Grimm: Schön, ja herrlich. Was sind die sag ich jetzt mal so die Kernschwerpunkte von Hacker School. Was sind die Kernkompetenzen? Kannst du uns das kurz beschreiben?

Dr. Julia Freudenberg: Na ja, wir können eigentlich nur gute Kontakte herstellen bzw. das, was ich aus der Wirtschaftszeiten mitgebracht habe, ist das Wissen, dass in Unternehmen ganz vieles geht. Aber es ist wenig Zeit, da wirklich zu sagen wir haben von der Hacker School das Konzept so gebaut, dass es für die Unternehmen so wenig aufregend wie möglich ist, in dem Sinne ziehen wir die gesamte Orga heraus, wir unterstützen bei der Vorbereitung und wir ermöglichen den Unternehmen, mit wirklich die Freude, den Kindern neue Welten zu zeigen und wie wir das machen. Also im Sinne von welcher Sprache zeigen wir den Kindern eigentlich?

Ich möchte jetzt nicht flapsig sagen das ist wurscht. Es gibt schon Sprachen, die sich eher für einen Einstieg eignen. Also beispielsweise, wenn ich mir Python angucke, mit einer sehr klaren, sehr unaufgeregten Syntax, habe ich es viel einfacher, als wenn ich mit einem unglaublich komplexen, mit einer unglaublich komplexeren Programmiersprache anfange. Oder wenn ich mit Scratch arbeite, sehen die jungen Menschen direkt, wie sich das über diese visuelle Darstellung wie algorithmische Denken, funktioniert.

Und von daher glaube ich, man kann so zusammengefasst sagen, was wir wollen und worauf alles bei uns einzieht, ist wirklich die Begeisterung zu erleben, diese Selbstwirksamkeit zu erfahren, dass man sagt – Hey, das macht ja viel mehr Spaß, als ich dachte und wie cool kann ich das? – Und ja, darauf richtet sich alles aus. Je mehr Unterstützung wir von so wunderbaren Menschen wie dir, wie anderen ITler kriegen, desto mehr Kinder können wir wirklich fit und mündig in ihre eigenen Zukunft schicken. Dass sie eine Idee haben, womit sie der Gesellschaft beitragen können und sich aber auch selber Teilhabe, erarbeiten.

Claudia Grimm: Schön. Ja, das das ist wichtig. Sehr, sehr wichtiger Punkt. Was sind eure neusten Projekte?

Dr. Julia Freudenberg: Ja, also es gibt ganz neue Ansatzpunkte, weil das Spannende ist, man braucht sich die gar nicht auszudenken. Man muss eigentlich nur schauen, wo die Notwendigkeiten liegen. Wir haben also im letzten Jahr innerhalb von einer Woche von wir vor Ort sind in Unternehmen, okay, wir machen seit letztem Jahr ja alles online. Wir haben innerhalb dieser Hacker School Form das wunderbare Format der Girls Hackers School etablieren können.

Am ersten Mai feiert das sozusagen das Einjähriges. Der allerletzte Schrei ist allerdings jetzt der Ansatz, dass wir wirklich in Schulen gehen. Okay, wir sehen, dass digitale Bildung und der Zugang zu digitaler Bildung darüber entscheiden wird, ob ein Kind wirklich Teilhabe erringen kann oder nicht. Und wir sehen, wir können es nicht abwarten, bis die Kinder alle zu uns kommen, sondern weil, ja, wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann muss der Berg eben zum Propheten kommen. Und wir haben es gesehen, dass wir das, was wir machen, mit zwei ITler auf zehn Kids, sondern direkt fünf ITler auf 25, dass wir eine ganze Klasse gehen, einen Vormittag aus dem Curriculum rausschneiden und mit den Kids vor Ort einfach neue Welten entdecken und ihnen mal ein paar IT Berufe vorstellen.

Claudia Grimm: Schön. Und das vor allem jetzt digital, seit ihr, nehme ich mal an deutschlandweit unterwegs. Wichtig also an verschiedene Schulen in verschiedenen Bundesländern.

Dr. Julia Freudenberg: Wir haben den ersten Test tatsächlich direkt in Karlsruhe, Hamburg und Oldenburg gemacht, oder genauer gesagt hatten in Großraum Oldenburg, wo ich einfach ein paar richtig tolle Schulleiterinnen und Schulleiter kenne, wo wir gesagt haben: Komm, wir wollen mal was Verrücktes ausprobieren und ist so gut gelaufen, dass wir diesen ersten größeren Feldtest in Berlin machen, wo wir gerade zehn Schulen einladen, und einfach vier Klassen zu nennen, mit denen wir den Vormittag programmieren sollen.

Aber was mich auch riesig freut, insbesondere auch in Hamburg, haben wir hoffentlich bald ein richtig tolles Projekt, wo wir bis Jahresende hoffentlich sogar zweieinhalbtausend Kinder erreichen. Und ganz ehrlich Wir brauchen einen kleinen Moment, um den paar Strukturen gerade zu ziehen. Und wie laufen die Prozesse am besten? Aber mein ganz klares Ziel ist, dass deutschlandweit verfügbar zu machen, dass die Schulen sich bei uns melden können, dass sich auch Unternehmen melden können, dass sie sagen: Hey, wir sind in dieser wunderbaren Stadt, da ist eine ganz tolle Schule, können wir die nicht direkt ums Eck mit unterstützen?

Also dass wir da über die Hacker School wirklich ganz tolle Vernetzung Möglichkeiten aufzeigen und den Kids auch heute in dieser crazy Zeit, wo kaum Schüler Praktika möglich sind, noch den Weg zeigen, Firmen kennenzulernen, Berufe kennenzulernen und sich einfach mal neu zu orientieren.

Claudia Grimm: Wow, wow. Oh ja, das ist ein hammer Projekt. Jetzt erzähl mir mal ein bisschen so so so so wie läuft so ein Tag ab? Also wenn jetzt eine Schule zusagt, okay, wir machen jetzt mal vier Klassen. Wie läuft es ungefähr grob ab?

Dr. Julia Freudenberg: Wir haben einen relativ einfachen Aufbau gewählt, weil wir sehen anders als bei den normalen Hacker Schools, wo die Kids zu uns kommen. Da kriegen Kinder, die zumindest schon mal davon gehört haben oder irgendwie eine Idee haben. Das möchte ich machen. Wenn wir in Schulen gehen, kriegen wir alle das ist ich sage mal Fluch und Segen gleichzeitig, weil natürlich haben wir da auch Kinder, die na wie soll ich sagen mal zeigen müssen, dass das Testosteron gerade wild um sich greift oder die einfach von der gesamten Situation, die ja auch wirklich richtig belastend ist, nicht nur für die Mütter, auch insbesondere für die Schülerinnen und Schüler, die einfach mal wirklich zeigen müssen, sie möchten eigentlich auf den Arm. Das kommt ja nur anders rüber. Auf der anderen Seite haben wir aber auch insbesondre ganz häufig das Feedback von Mädchen gekriegt. Das hat so viel mehr Spaß gemacht, als ich gedacht hab.

Also auch insbesondere junge Frauen zu erreichen, die selbst gar nicht gekommen wären. Und deswegen haben wir gesagt, gut, an einem Vormittag, das kriegt jeder hin. Auch die, die wirklich nicht mögen, die überleben das. Wir starten um 9 Uhr bei 9 bis 13 Uhr, insbesondere wenn die Kinder noch zu Hause sind, das ist dann tatsächlich eine Zeit, da sind sie dann auch irgendwann alle wach und beginnen damit, den einen kurzen Film zu zeigen über autonom fahrende Autos, wo man einfach sieht, was die Sensoren alles erfassen, was sie berechnen, welche Schlüsse sie daraus ziehen und wirklich total high level. Aber wo die Kinder wirklich so mit wow, crazy, dass es das Computerspiel, wo sie einen Ansatzpunkt haben, was sie begeistert.

Und in diese Begeisterung gehen wir rein und bauen, insbesondere wenn wir mit achte Klasse aufwärts programmieren, ein kleines Klimamodell mit Python, wo es darum geht, über eine Listenabfrage alle Daten Extrapolation zu bauen anhand der Januar Durchschnittstemperaturen von ich glaube 1963, dass man da einfach ein kleines Klimamodell baut, mit dem man natürlich grob natürlich nicht ganz korrekt, aber sehen kann, wann uns der Planet unterm Hintern weg gefackelt. Und das ist für die Kinder einfach so ein Moment, wo sie sehen, dass die Klima Drostens dieser Welt keine grenzdebilen Spinner sind, sondern dass es Gründe gibt, warum sie argumentieren. Natürlich kann auch eine Annahme mal falsch sein, aber es ist halt nicht aus dem luftleeren Raum und das dann wirklich mal selber durch zu exerzieren und zu gucken, wie Hautton das sind. Wie kann ich Daten nutzbar greifbar machen und wie kann ich das mit einem kleinen Programm ermöglichen, das ist dann so der Hauptteil und die letzte Viertelstunde ist dann für mich das persönliche Highlight.

Wir sehen zu, dass wir diese Kurse insbesondere mit Azubis und Studenten durchführen. Sie sind viel älter als die Schülerinnen und Schüler, auf die wir treffen. Und sie erzählen dann, für welchen Ausbildungsberuf oder für welches Studium sie sich entschieden haben und warum und was sie da machen und warum das tolle Aufgaben sind und wieso das auch cool sein kann, die erste Frau zu sein. Weil man Benchmark nur gegen sich selber und die Kriterien sie angelegt haben, eine Firma zu finden, weil die Ideen viele junge Menschen haben. Hey, es geht immer nur ums Geld und wo kriege ich am meisten?

Das ist ja totaler Quark mittlerweile und wirklich so dieses Konzept umzusetzen, dass sie wirklich aktiv ins Doing kommen, das sie hands on programmieren, aber auch, dass sie dadurch eine Information kriegen, welche spannenden Berufe im Großraum Digitalisierung gibt es eigentlich zumindest einen Auszug kennen zu lernen und auf Rückfragen stellen kann. Das ist was, wo ich tatsächlich auch schon ganz schön begeistert bin. Und das Feedback, was wir bisher kriegen, ist sensationell.

Claudia Grimm: Und von mir weißt du ganz genau, liebe Julia, mein Feedback ist auch sensationell, weil ich finde es so wichtig, was ihr macht und deswegen bin ich auch dabei, weil ohne Zögern, wie gesagt alleine die Kinderaugen, jedes Mal, wenn ich einen Kurs verlasse, da da, da bin ich im Himmel. Und deswegen, ja, das hört sich jetzt vielleicht so pathetisch an, irgendwie, aber es ist wirklich genau das, wo ich verstehen kann, warum du das tust. Und es ist ja auch so wichtig, weil in dem sie verstehen, warum sie das tun, erstehen sie auch, warum es so wichtig ist. Und ich kann dir nur vom Herzen danken, dass du, dass du dich da engagierst, jetzt noch kurz zum Schluss, erzähl bitte kurz den Zuhörern was sind deine Visionen mit Hacker School?

Dr. Julia Freudenberg: Ach, ich will ja nur die Welt retten und dabei eine Menge Spaß haben. Also was ich glaube einfach Claudia ist das, wir brauchen Menschen gar nicht zu sagen, was sie zu tun haben. Aber ich glaube, wir sollten ihnen Chancen aufzeigen und Möglichkeiten wie sie ein Fisch eben fangen können. Und ich glaube, dass wir in unserer Gesellschaft, die denken ja immer, wir sind ja ach so aufgeklärt, dass wir uns überhaupt nicht bewusst sind, welche Stereotypen wir eigentlich alle im Tagtäglichen bedienen und womit wir uns auch selber limitieren und da wirklich den Kids zu zeigen Hey, come on, es ist völlig egal, ob du Eierstöcke hast oder nicht. Das hat keine Auswirkung aufs Gehirn und kannst so viel damit erreichen und die Gründer der Hacker School hatten tatsächlich mal gesagt:

Die Vision ist, dass jedes Kind einmal programmiert haben sollte, bevor sie für den Beruf entscheidet. Überschlagen, dass wir in Deutschland fummelig so sechseinhalb Millionen Kinder zwischen 11 und 18 haben, also wir feiern im März unseren 10000 Teilnehmer, ich hoffe aber so unter uns, dass wir diese Zahl in diesem Jahr vielleicht nicht ganz verdoppeln kann aber schon ganz schön nah dran kommen, denn wir haben es ja verstanden, wie machen wir es online, wir haben den Test mit fast 400 Schülerinnen und Schülern, dass die Hacker School @yourschool und das Schul Ansatz, dass der funktioniert. Er steht nicht mehr viel im Weg und irgendwann auch 50 prozent Mädchen dabeizuhaben, toll!

Insbesondere wenn wir uns wieder treffen können, ist mein großes Herzensprojekt, auch sozioökonomisch benachteiligte Kinder da mit reinzuziehen und ganz ehrlich Claudia auf der anderen Seite meine Vision ist es muss für Unternehmen uncool sein, nicht mitzumachen. Wir brauchen in der digitalen Bildung. Wir brauchen die Expertise und die Power der Unternehmen. Die Gesellschaft funktioniert nicht rein mit Luft und heiße Luft, wie heißt der Satz nochmal, mit heiße Luft und Liebe oder so, sondern wenn wir es hinkriegen, dass alle verstehen, dass die Schule ein unglaublich wichtiger Lernort ist, aber nicht der einzige. Das lebenslange Lernen findet im Leben statt und die Unternehmen sind Teil des Lebens. Und die Unternehmen haben verstanden, dass sie sich engagieren müssen.

Einfach Hey, wo soll der Nachwuchs herkommen? Wenn wir Kinder früh begeistern und diese Begeisterung als intrinsische Lernmotivation transportieren können, dann glaube ich, haben wir viel bessere Chancen, auch das Leben, was wir hier kennen und auch schätzen, so zu erhalten, dass unsere Kinder es vielleicht nicht besser haben als wir, aber mindestens genauso gut. Das ist so ein unterster Anspruch, mit dem ich ran reite. Und ich glaube, dass das an dieser Ansatz wenn das Programmieren und Begeisterung für diese Zukunftsfähigkeit, dass das ein sehr guter ist, weil damit lernen die Kinder nicht nur halt ein bisschen hacken und ein bisschen angeben wahrscheinlich dann auch die Twentyfirst Century Skills.

Sie lernen Kreativität, Kommunikation, Kollaboration, sie lernen kritisches Denken wichtiger denn je zuvor und sie sich auch, dass Fehler was Cooles sind, die zum Leben dazugehören, weil hey, als Programmierer brauche ich dir nicht zu sagen, aber Bugfixes ist die Hälfte der Miete und da wirklich zu sehen, ein Fehler gehört zum Erfolg genauso dazu wie der Erfolg selber. Ich glaube, dass sie damit eine Grundausstattung haben, vor der Zukunft keine Angst haben zu müssen, sondern sich wirklich da engagiert rein zu begeben. Ja, so ein bisschen Hack the World a better Place.

Claudia Grimm: Genau. Genauso ist es, liebe Julia und ich finde es auch mega wichtig, dass du auch Unternehmen sozusagen ranziehst und zwar nicht, sage ich jetzt mal, dass du sie irgendwo indirekt verpflichtest. Das finde ich sehr wichtig.

Dr. Julia Freudenberg: Weißt du, ich habe eine Sache oder ein paar Sachen. Ich habe viele Sachen gelernt, aber ich glaube tatsächlich, dass es ganz, ganz wichtig ist, dass man offen artikuliert, was man braucht, ist wie in einer Beziehung, wenn ich von meinem Mann erwarte, dass er meine Gedanken liest, ist die Chance, dass er voll daneben haut, wahnsinnig groß.

Wenn ich aber sage, womit ich will nicht sagen, er mich glücklich machen kann, aber wie wir das zusammen gut hinkriegen, habe ich doch eine viel höhere Trefferquote und ein Nein habe ich jetzt schon, bevor ich ein Unternehmen überhaupt frage oder jemand, der uns unterstützt, aber wenn ich frage, habe ich immer die Chance auf ein Ja und wirklich zu sagen der gute Wille ist an ganz vielen Stellen da, aber ich sehe auch, was für ein Aufwand das gewesen ist, das Konzept der Hacker School so hin zu drehen, dass wir wirklich sagen können, für die Unternehmen kriegen wir das mit relativ schmalem Aufwand durchgeritten und der Effekt hintenraus, dieser Impact auf die Kinder, der ist umso größer und der ist doch schön, wenn ein Unternehmen da nicht mit Riesenaufwand eine Veranstaltung hinkriegt, sondern mit geringem Aufwand gleich vier Stück ich mag den Hebel und das gemeinsam umzusetzen, eine allein wird es nicht schaffen, aber dieses stronger together, ich glaube, dass es heute wichtiger denn je zuvor.

Claudia Grimm: Ja, das stimmt und ich glaube, ich brauch dir die Daumen nicht drücken, liebe Julia, weil es wird auf jeden Fall funktionieren und du bist auf dem richtigen Weg. Und ganz ehrlich, wie gesagt, die, die die Gesichter der Kinder das ist Gold wert. Ja und was soll ich sagen, es istt echt der Hammer, ich finde es ist wirklich großartig, was was du in kurzer Zeit jetzt durch den komischen Lockdown erschaffen hast und ja, vielen vielen Dank, dass du in meinem Podcast warst.

Dr. Julia Freudenberg: Jederzeit gerne dir auch vielen, vielen Dank! Ich freue mich auf jeden Fall unglaublich, dass auch wie du die Hacker School unterstützt, das ist für mich absolut großartig, ich bin super dankbar, nicht nur im Namen der Kinder, sondern ich bin echt gespannt, was wir alles noch zusammen auf die Beine stellen. Also alles Gute und vielen, vielen Dank!

Claudia Grimm: Dankeschön Dir und euch dankeschön fürs Einschalten. Danke fürs Zuhören und ich würde sagen bis zur nächsten Folge. Tschüss.